Aktuelles

Friedenswallfahrt nach Heiligenbrunn am 17. September

Wilhelm Schraml (Foto: pbp)

Am Sonntag, 17. September, findet um 14.00 Uhr die traditionelle Friedenswallfahrt nach Heiligenbrunn bei Jägerwirth  statt. Sie steht unter dem Motto: „Gebet um Weltfrieden, Integration und Eintracht zwischen Religionen und Kulturen“. Themen von großer Aktualität und Brisanz: Die Fehlentwicklungen sind uns durch die schrecklichen Vorkommnisse in Berlin, Manchester oder Barcelona wieder vor Augen geführt worden, so die Veranstalter vom Pfarrverband Fürstenzell. Die damit einhergehenden weltweiten Flüchtlingsbewegungen, aber auch die extrem unterschiedlichen Lebensbedingungen selbst in unserem Land seien Ausdruck von politischer und gesellschaftlicher Hilflosigkeit  und Schwäche, für die die Gläubigen beten werden.

Die Predigt wird H. H. Bischof em. Wilhelm Schraml halten, ehemaliger Bischof von Passau. Er wurde 1935 in Erbendorf in der Oberpfalz geboren und 1986 in Regensburg zum Bischof geweiht. Im Dezember 2001 wurde er zum 84. Bischof von Passau ernannt, sein Amt trat er im Februar 2002 an. Sein Wahlspruch lautete: "Jesus Christus als den Herrn verkündigen". In der Deutschen Bischofskonferenz war Wilhelm Schraml stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie. Am 1. Oktober 2012 nahm Benedikt XVI. sein aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch an.

Wer gerne an der Fußwallfahrt durch den Wald Richtung Heiligenbrunn teilnehmen möchte: Abmarsch für die Wanderer ist um 13.00 Uhr an der Kirche in Jägerwirth. Um 13.30 Uhr wird in Heiligenbrunn ein Sammelrosenkranz gebetet, bevor um 14.00 Uhr die eigentliche Andacht beginnt. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Andacht bei jedem Wetter stattfindet. Es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, die Einweisung wird von der Feuerwehr übernommen. Die diesjährige Sammlung kommt einem Kinderheim für Straßenkinder in Guarabira, Brasilien zugute. (Foto: pbp)

 

 

 

16.08.2017: Kräuterweihe im Bibelgarten

Wie es guter alter Brauch am Fest Mariä Himmelfahrt ist, hatte der Frauenbund Jägerwirth viele Kräuterbuschen gebunden und in Körben in die Kirche getragen: als Dank und Bewunderung für die Schöpfung Gottes und das Erbitten der Fürsprache Marias, wie Maristenpater Manfred Stein in seiner Predigt erläuterte. Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Kirchengemeinde im Bibelgarten, wo Pater Stein die Kräuterbuschen weihte. Anschließend wurden sie an die Gläubigen verteilt und mit nachhause genommen, zum Schutz von Haus und Hof. Vor dem Heimgehen konnten sich die Gottesdienstbesucher noch am Kuchenbufffet verwöhnen lassen, das ebenfalls der Frauenbund vorbereitet hatte.

 

 

 

Einladung zur Pfarrwanderung am 19. August

Der Pfarrgemeinderat Jägerwirth lädt ein zur Wanderung am 19. August 2017, entlang des Marterl Weges zur Kapelle in Voglarn.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr an der Kirche in Jägerwirth, von wo aus die Wanderung beginnt.

Die Wanderung wird uns über Sanden, Haufenberg, Aiching, nach Voglarn führen, wo wir eine kleine Rast einlegen werden.

Als Rückweg haben wir den alten Schulweg von Voglarn nach Jägerwith gewählt, wo dann die Einkehr beim jährlichen Jägerwirther Feuerwehrgrillfest geplant ist. Gewandert wir nur bei schönen Wetter.

 

Wir freuen uns schon auf viele  Wanderer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.07.2017: Dank für viel Sonne in Kindergarten und Grundschule

Zu einem Familiengottesdienst, gleichzeitig Abschlussgottesdienst für Kindergarten und Grundschule versammelten sich Kinder, Lehrer und das pädagogische Personal des Kindergartens, Eltern, Angehörige und viele Gläubige in der Jägerwirther Pfarrkirche. Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Grundschulchor und mehreren Instrumentalisten. Vorbereitet hatte die Feier Gemeindereferentin Barbara Kalchauer mit dem Thema „Gott ist wie die Sonne: Er bringt Licht und Wärme in unser Leben“. Die Grundschulkinder der dritten und vierten Klasse formten aus einzelnen Strahlen eine Sonne, jeder Strahl stand für einen besonders schönen Moment im Schulalltag. In einem Zwiegespräch mit Diakon Dr. Anton Cuffari über die Feriengestaltung, und vor allem in ihrer Phantasiereise mit den Kirchenbesuchern, die alle mit geschlossenen Augen mitmachten, wollte Frau Kalchauer dann verdeutlichen: Schöne, sonnige, entspannende Momente kann es nicht nur am Strand geben, sondern überall und jederzeit. Nämlich dann, wenn wir zur inneren Ruhe finden und so die Welt um uns herum neu entdecken und wahrnehmen – auch hier könne man Kraft tanken, um mit neuem Mut gestärkt weiterzugehen. Pfarrer Christian Böck segnete im Anschluss die Schüler der vierten Klasse und die Vorschulkinder, für die im September ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

 

29.06.2017: Weihe des neuen Kriegerdenkmals am 22. Juli

Am 22. Juli wird in Jägerwirth das neue Kriegerdenkmal geweiht. Nach längeren Diskussionen um den Standort des neuen Denkmals wurde beschlossen: Es wird dort stehen, wo auch das alte stand: Zentral in der Dorfmitte, wo sich die Dorfstraßen treffen. Dies ist ein würdiger Platz, an dem die Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten des ersten und zweiten Weltkriegs aus der Pfarrei hochgehalten werden kann. Das gelungene Denkmal fügt sich sehr gut in das Dorfbild ein, wirkt nicht aufdringlich, ist aber alles andere als unscheinbar: Das künstlerische Ensemble aus Granitblöcken, -säule und - trögen zieht sofort die Aufmerksamkeit des vorbeikommenden Betrachters auf sich.

Der SKV Jägerwirth/Voglarn um Vorstand Josef Schmid hat für die Einweihung am Samstag, den 22. Juli ein schönes Programm zusammengestellt. Um 16.15 Uhr geht es los mit dem Eintreffen der Vereine und Ehrengäste, um 16.45 Uhr findet die Aufstellung zum Ehrenzug statt. Um 17.00 Uhr beginnt dann der Festgottesdienst, anschließend Festumzug mit der Schützenkapelle Mahd. Für 18.00 Uhr ist dann die Einweihung des Kriegerdenkmals geplant, es folgen Grußworte der Ehrengäste. Um 19.00 Uhr schließlich gibt einen Kameradschaftsabend mit Ehrungen von langjährigen Mitgliedern im Gasthaus Jagdhütte. Es spielt die Schützenkapelle Mahd.

 

19.06.2017: Fronleichnamsprozession in der Pfarrei Jägerwirth

Mit der traditionellen Prozession durch das geschmückte Dorf wurde auch in diesem Jahr  - bei herrlichem Sonnenschein - Fronleichnam begangen.

Nach dem Gottesdienst zogen die Vereine mit ihren Fahnen, die Blaskapelle, die Erstkommunion- und "Blumen"- Kinder sowie die Pfarrbevölkerung durch das Dorf. Pfarrvikar Pater Joseph trug die Monstranz unter dem „Himmel“, wieder getragen von vier Feuerwehrmännern aus Voglarn. Der Zug bewegte sich von der Kirche zur Bus-Aigner-Kreuzung, von dort weiter bis zur Einfahrt Niederhofer, hoch bis zum Kriegerdenkmal und schließlich zurück zum Kirchplatz. Bei den Anwesen Pischl-Weirethmeier und Josef Voggenreiter, am Kriegerdenkmal und vor dem Aigner-Haus waren die vier Altäre aufgebaut, an denen das Evangelium verlesen, gebetet und gesungen wurde. Der Kirchenchor unter Leitung von Rosemarie Krautloher umrahmte die Feier, Barbara Kalchauer und Hanna Maier (siehe Foto) trugen an den einzelnen Stationen Fürbitten vor. An jedem Altar spendete Pater Joseph - begleitet von Ehrensalut - den Segen. Mit dem „Te Deum“ in der festlich dekorierten Pfarrkirche endete die Fronleichnamsfeier 2017.

 

30.05.2017: Indische Maiandacht in Heiligenbrunn

Eine außergewöhnliche Maiandacht wurde am vergangenen Sonntag in Heiligenbrunn gefeiert. Unter die über 100 Teilnehmer mischten sich Frauen in bunten Saris, und Männer in Dhotis, dem landestypischen indischen Beinkleid. Keine indischen Touristen auf Bayern-Reise, sondern Mitglieder der 30-köpfigen Reisegruppe des Pfarrverbands Fürstenzell, die im Januar in die Heimat von Pfarrvikar Pater Joseph nach Tamilnadu in Südindien fuhren. Als Andenken brachten sie diese indische Trachten mit.

Auf ihrer Reise besuchten sie auch Vailankanni, den wichtigsten katholischen Wallfahrtsort Indiens, der als "Lourdes des Ostens" gilt. Dort soll es drei Marienerscheinungen gegeben haben, und die dortige Basilika ist der Gottesmutter Maria geweiht, wie Pater Joseph und Pfarrer Christian Böck in ihren Ansprachen ausführten. Die Basilika wird von Christen, Moslems und Hindus gleichermaßen besucht, zahlreiche Pilger kommen dorthin, um für die Heilung ihrer Krankheiten zu  beten.  An diesem Ort feierte die bayerische Reisegruppe einen Gottesdienst und gelobte, dass sie nach ihrer Rückkehr in Heiligenbrunn eine Maiandacht abhalten werde. Dieses Versprechen wurde nun eingelöst. In Gebeten wurde der Gottesmutter für die gesunde Heimkehr gedankt, der Kirchenchor unter Leitung von Rosemarie Krautloher umrahmte die Andacht musikalisch. Nach dem Singen der Tamil-Version des Lourdeslieds ("Ave Maria") brachten die Indien-Fahrer der Madonna in der Kapelle Blumengeschenke dar.  Pater Joseph beendete mit einem indischen Marienlied ("Mutter Gottes der Gesundheit, wir rühmen deine Herrlichkeit....") diese besondere Andacht.

Abgerundet wird die Erinnerungsveranstaltung noch mit einem kulinarischen indischen Abend, welcher vom Jägerwirther Kirchenpfleger Alois Wimmer im Pfarrgarten ausgerichtet wird. Die Teilnehmer sollen hierbei auch sensibilisiert für die weltweiten Ernährungsprobleme und deren Bewältigung in guter „indischer Tradition“.

 

15.05.2017: Segen für den Moses-Bibelgarten

Pfarrvikar P. Joseph Amalraj segnete, assistiert vom Pfarrpraktikanten Florian Haider, nach dem Gottesdienst am Samstagabend den Moses-Bibelgarten in Jägerwirth ein. Das Bibelgarten-Team hatte bereits vor Ostern die nicht winterharten botanischen Raritäten aus dem Winterlager in den Bibelgarten transportiert und wieder eingepflanzt, so zum Beispiel die Granatäpfel, Olivenbäume, Pistazien, den Feigenbaum, den Zitronenstrauch und den Oleander.

Dank galt der Familie Preiß, die inmitten des Wintereinbruchs in der Osterwoche die Pflanzen abgedeckt hatte und so Erfrierungen verhindern konnte. Die noch empfindlicheren Sukkulenten aus dem Bestand von Gerhard Niederhofer waren erst am Samstagvormittag eingepflanzt worden. Die Gruppe um Hermann Niederhofer gestaltete wieder eine ansprechende Wüstenlandschaft. Eine Kindergruppe darf am kommenden Sonntag die Gemüsebeete bepflanzen. Die Kräuter und Hülsenfrüchte verschaffen den Besuchern des Bibelgartens Einblicke in die Lebensbedingungen zur biblischen Zeit.

Führungen für SchulklassenNun startet der Jägerwirther Moses-Bibelgarten in die neue Saison. Die Besucher können über die sechs Stationen des Gartens die biblische Erzählung vom Auszug aus Ägypten auf eine ganz sinnenreiche Weise erleben, seltene biblische Pflanzen sehen, riechen und schmecken und sich für die eigene Gartengestaltung anregen lassen. Derzeit bezaubert die Manna-Tamariske mit ihren hellrosa Blüten die Besucher, und auch die Knospen des Diptams springen bereits auf. Es haben sich bereits einige Gruppen für Besichtigungen angemeldet

Im Anschluss an die Einweihung waren alle Gottesdienstbesucher zu einem Umtrunk im Jägerwirther Moses-Bibelgarten eingeladen, den Kirchenpfleger Alois Wimmer vorbereitet hatte. Kredenzt wurden eine Poncirus- und eine Waldmeister-Schorle sowie selbst gebackenes Sauerteig-Brot mit einem Bärlauchaufstrich.

Der Bibelgarten kann jederzeit besichtigt werden; auch private und Gruppenführungen, etwa für Schulklassen, Pfarreigruppen oder Gartenbauvereine, sind möglich: Anmeldung hierfür unter 08502/910410 (Text und Foto: Hans Mendl)

 

09.05.2017: Acht Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Acht Jägerwirther Grundschulkinder empfingen am vergangenen Sonntag zum ersten Mal die heilige Kommunion: (vorne v.li.) Natalie Gabriel, Daniel Sittinger, Marie Ratzinger, Anna Reindl; (hinten v.li.) Maxi Feldl, Nina Ratzinger, Emily Denk und Lukas Sonnleitner.

Pfarrvikar Pater Joseph zelebrierte den Gottesdienst unter dem Motto „Christus ist der Weinstock, ihr seid die Reben“. Seine bildliche Botschaft an die Kinder: „Wer viel Nährstoffe aus dem Weinstock saugt, wird zu einer guten Frucht werden“. In einem Sprechspiel demonstrierten die Kommunionkinder mit dem selbstlosen, gegenseitigen Weiterschenken eines Korbs voller Weintrauben an einen besonderen Freund aus der Gruppe und dem anschließenden Beschluss, die Trauben nun gemeinsam zu verzehren, den hohen Wert von Freundschaft und Gemeinschaft. Auch diesen Gedanken nahm Pater Joseph in seiner Predigt auf: „Durch Eure Taufe seid ihr eine Gemeinschaft mit Gott eingegangen, später eine Gemeinschaft mit Euren Eltern, Verwandten und Freunden, und am heutigen Tag der hl. Kommunion eine spezielle Gemeinschaft mit Jesus Christus“.

Pater Joseph dankte allen, die dieses festliche Ereignis mitgestalteten: Den Tischmüttern um Michaela Mendl, Gisela Hausmann, Anja Kessler, Petra Rosenauer, Irmgard Kapsner und Jutta Fischer, die die Kinder seit mehreren Wochen auf den Tag der Erstkommunion vorbereiteten, dem Rhythmo-Chor unter Leitung von Petra Thaller und den freiwilligen Helfern, die den Stehempfang nach dem Gottesdienst organisierten.

 

05.05.2017: Gläubige feierten Maiandacht in Heiligenbrunn

Wie jeder Gläubige weiß, ist der Wonnemonat Mai der Gottesmutter Maria geweiht, und es ist gute Tradition, dass sie in diesem Monat besonders geehrt wird. Und welcher Ort wäre passender als der Wallfahrtsort Heiligenbrunn, die weithin bekannte Gebetsstätte zur Gottesmutter. Seit dem Jahr 1600 wird sie dort als Fürbitterin verehrt, und in Rosenkränzen und Maiandachten gebeten, Bitte und Dank der Menschen an den Gottessohn heranzubringen.

Mit diesem Anliegen kamen am 1. Mai zahlreiche Marienverehrer aus dem Pfarrverband  und darüber hinaus nach Heiligenbrunn und feierten mit Maristenpater Dr. Hermann-Josef Zumsande eine Maiandacht. In Liedern und Gebeten brachten sie ihre Bitten der Gottesmutter dar, Lieder wie "Gegrüßet seist Du Königin", "Maria breit den Mantel aus" oder "Segne oh Maria" erklangen im weiten Rund der Kapelle. Und auch das "Gebet zur Mutter wegen immerwährender Hilfe" durfte nicht fehlen. Darin heißt es: "….Wer hat je umsonst deine Hilf angefleht, wann hast du vergessen ein kindlich Gebet, drum ruf ich beharrlich in Kreuz und in Leid, Maria hilft immer, sie hilft jederzeit…". Hoffnungsvolle Textzeilen, wenn man an die vielen Konfliktherde im Kleinen wie im Großen denkt.

Am Ende der Maiandacht spendete Pater Zumsande den Gläubigen den Segen.

 

04.05.2017: Ein heller Stern im dunklen Mittelalter

Mit Vita und Werk des Zisterzienser-Mönchs Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153) beschäftigte sich der Vortrag von Msgr. Dr. Bernhard Kirchgessner in der Fürstenzeller Portenkirche. Ein Thema, das voll und ganz zu Fürstenzell passt, denn:  Es waren gerade die Nachfahren des Burgunders, die ein paar Jahrhunderte lang das Leben in Fürstenzell prägten und ihre Spuren in Fürstenzell hinterlassen haben: Portenkirche, Pfarrkirche und Klosteranlage zeugen noch heute von der zisterziensischen Zeit. Umso gespannter waren die Zuhörer, was der Referent über den Mönch und Mystiker Bernhard zu sagen hatte, und vor allem, was seine Schriften uns auch heute noch geben.

Bernhard von Clairvaux legte eine Blitzkarriere hin, würde man heute sagen. 1113 trat er gemeinsam mit 30 Gefährten in das Reformkloster von Citeaux ein, das sich ganz dem Armutsideal und der Weltabgeschiedenheit Benedikts von Nursia verschrieben hatte. Zwei Jahre später wurde er mit zwölf weiteren Mönchen ausgesandt, um ein neues Kloster aufzubauen: Clairvaux in der Champagne, dessen erster Abt er wurde. 1118 bekam er schon die Leitung des Zisterzienser-Ordens übertragen. Er war ein brillanter Rhetoriker und Prediger, vermittelte als Richter in Angelegenheiten der Kirche und der Welt, beriet Päpste und Könige, setzte sich mit theologischen Streitfragen auseinander, sein Wort hatte aber auch Gewicht  bei der Besetzung von Bischofsstühlen. Als 1145 ein Schüler von ihm als Eugen III zum Papst gewählt wurde, war Bernhard auf dem Höhepunkt seiner Macht in der Kirchenpolitik.

Das Spezifische seiner Theologie ist nicht das diskursive und argumentative Denken, wie in der scholastischen Theologie, sondern die persönliche Glaubenserfahrung der Mönche (monastische Theologie).  Diese beschäftigt sich mit der Betrachtung und Schau der Geheimnisse der Heilsgeschichte, die Freude an ihnen und die Vereinigung mit Gott. Im Mittelpunkt steht das Mysterium, die Geheimnisse sind zu verehren, nicht zu durchforschen. Bei Bernhards Tod gab es 350 Zisterzienserabteien in Europa, davon standen 164 unter seiner Leitung.

Seine immerwährenden Prinzipien: Der Christ ist ein Mensch, der Gott suchen muss und sich finden lässt; er ist ein Mensch, der achtsam mit sich umgeht; der Christ ist ein Mensch, der sich regelmäßig in die Stille zurückzieht; er ist ein Mensch, der sich um Selbsterkenntnis bemüht, über seine Stärken und Schwächen reflektiert; der Christ ist ein Mensch, der Sehnsucht hat und seiner Sehnsucht nach Bleibendem folgt; er ist ein Mensch, der Schale statt Rohr ist, gerade in unserem schnelllebigen Informationszeitalter; der Christ ist ein Mensch, der maßlos Gott liebt.

 

03.05.2017: Zur Person Dr. Anton Cuffari (Ständiger Diakon)

Herr Cuffari war schon oft in Jägerwirth zu Gast, er ist sogar mit einer Jägerwirtherin verheiratet, trotzdem weiß man noch relativ wenig über ihn. Dies soll nun mit diesen Zeilen nachgeholt werden (Sein Foto ist in der Rubrik "Seelsorger" zu finden).

Anton Cuffari ist in Hutthurm aufgewachsen und hat in Regensburg, Passau und Jerusalem Theologie studiert. Seit Oktober 2013 ist er als Ständiger Diakon im Pfarrverband Fürstenzell tätig. "Schenk jedem Lebenden deine Gaben, und auch dem Toten versag deine Liebe nicht." Dieser Vers aus dem alttestamentlichen Buch Jesus Sirach (7,33) begleitet ihn und seinen Dienst seit vielen Jahren. Er kümmert sich um die Pfarrcaritas, ist in den Predigtdienst eingebunden, arbeitet im Pfarrgemeinderat mit und ist bei der Firmvorbereitung mit dabei. In der Adventszeit und der österlichen Bußzeit lädt er zusammen mit unserer Gemeindereferentin Barbara Kalchauer abends ein zu Gebet und stiller Einkehr. Die Begleitung von Trauernden ist ihm ein besonderes Anliegen. Für die Sorgen und Nöte der Menschen ist er  telefonisch und persönlich da. Unterstützt wird er von seiner Frau Dagmar und seinen beiden Kindern Vincent und Lucia.

Hauptberuflich arbeitet er als Referent für Theologische Fortbildung sowie als Fachbereichs- und Ausbildungsleiter für die Ständigen Diakone unseres Bistums im Bischöflichen Ordinariat in Passau.

Kontakt:
Tel.: 08502 / 918158
E-Mail:cuffari@freenet.de

 

24.04.2017: Bücher für Kinder - religiös und kindgerecht

Dort, wo in der Jägerwirther Kirche der Pfarrbrief und anderes Informationsmaterial ausgelegt sind, gibt es auch ein spezielles Angebot für Kinder.

In einer Box stecken verschiedene Kinderbücher, die sich Eltern und ihre Kinder während der Gottesdienste in die Kirchenbank mitnehmen können. Gute, pädagogisch wertvolle Bücher mit religiösen Inhalten, die Kinder ernst nehmen und sie in ihrer Welterkundung unterstützen, sachgerecht aufbereitet und anschaulich gestaltet sind, sie in ihrem aktuellen Entwicklungsstadium abholen. Die Bücher haben Titel wie "Die Baby-Bibel", "Mein kleines Buch von der Kirche" oder "Mein großes Bibel-Wimmelbuch".

Zu Letzterem heisst es in einer Rezension bei Amazon: "Mit lebhaften, großformatigen Wimmelbildern und leicht verständlichen Texten erzählen Melanie Brockamp und Antonie Schneider die schönsten und bekanntesten Geschichten aus dem Alten und dem Neuen Testament: Vom Anfang der Welt, Die Geschichte von Josef, Die Geschichte von Mose, Von David, Daniel und Jona, Die Geschichte von Jesus, Das Osterwunder. Ein erster, spielerischer Einstieg in die bunte Welt der Bibel, der schon die Kleinsten begeistern wird!" Viel Spaß beim Lesen und Schauen - Kindern und Erwachsenen!

 

 

 

 

 

 

18.04.2017: Osternacht mit Taufe in Jägerwirth

Brauchtum feiern - das ist groß geschrieben im kleinen Dorf Jägerwirth. Auch die Pfarrgemeinde begeht alle christlichen Feste mit feierlichen Gottesdiensten und Veranstaltungen. Zu Ostern spannt sich der Bogen von der Palmweihe über Gründonnerstag, der Karfreitagsliturgie  bis zum Höhepunkt, der Osternacht. In diesem Jahr konnte sogar eine Tauffeier in der Osternacht zelebriert werden.

Nachdem Pfarrvikar Pater Joseph Amalraj am Osterfeuer die Osterkerze gesegnet und entzündet hatte, zog die Pfarrgemeinde in die dunkle Kirche ein. Viele Ministranten entzündeten an der Osterkerze die Lichter der Gläubigen, die sie mitgebracht hatten. Feierlich sangen Solisten das Exsultet und nach den großen Lesungen die Zwischengesänge, bevor zum Gloria alle Glocken im Turm und in der Kirche geläutet wurden und die Orgel mit mächtigen Klängen die Auferstehung verkündete. Nachdem Pater Joseph mit den Gottesdienstbesuchern das Taufversprechen erneuert hatte, segnete er das neue Taufwasser für das kommende Jahr.

Eine ganz besondere Freude war dann die Taufe der kleinen Rosalie aus der Pfarrgemeinde Jägerwirth. Rosalie’s Vater trug die Wünsche der Eltern vor, die sie dem Neugeborgenen für ihre Zukunft mitgeben wollen, während Rosalie’s Schwester das Taufbecken mit Rosen schmückte. „Das wünsch ich dir“ – ein schönes Tauflied von Martin Buchholz, brachte dazu eine kleine Jägerwirther Musikgruppe dar.

In seiner Predigt gab Pater Joseph der Pfarrgemeinde die Freude aller Christen an der Mut machenden frohen Botschaft der Auferstehung Jesu mit auf den Weg. Er segnete am Ende auch die vielen Osterkörbchen der Gläubigen. Franz Rosenauer, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats lud dann alle ein, sich mit selbstgebackenem Brot, Aufstrichen, Eiern und Wein am Osterfeuer und in der Kirche zu verköstigen und gute Gespräche zu führen. Das nahmen die Jägerwirther gerne an. Die aufgestellten Sammelkörbchen wurden am Ende gut gefüllt an Pater Joseph übergeben, als kleine Unterstützung seines großen Kinderheims, das er mit fünf Häusern in seinem Heimatort im südindischen Bezirk Tamil Nadu betreibt.

Schon am nächsten Morgen stand dann mit der Mozartmesse in D-Dur KV 194 und dem „Haec Dies“ durch den Kirchenchor unter der Leitung von Rosmarie Krautloher und seinem Organisten Gerd Niederhofer der nächste Höhepunkt der großen Osterfeierlichkeiten in Jägerwirth auf dem Plan (Text: Heinrich Fuller, Foto: Reinhold Stadler).

 

07.04.2017: Kinderbibeltag in Jägerwirth

Die Vorfreude war groß, als in der Grundschule Jägerwirth die Einladungen der Pfarrei Jägerwirth für den Kinderbibeltag am 01.April verteilt wurden. Die Kinder aus Jägerwirth und Rehschaln wissen ganz genau was sie an einem Kinderbibeltag in der Grundschule Jägerwirth erwartet: ein spannender Vormittag mit einer biblischen Geschichte, eine Rallye in der Mittagspause, Workshops am Nachmittag und ein Fest zum Abschluss.

Der diesjährige Kinderbibeltag stand unter dem Motto „Wir machen uns auf den Weg in ein Land, in dem Milch und Honig fließen“. Die Kinder der 1.- 6. Klassen machten sich vormittags auf den Weg zu verschiedenen Stationen, die das Leben der Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten erzählten. So erfuhren sie mehr über das Leben in der Wüste, die 10 Gebote, das goldene Kalb und machten sich Vorstellungen über ein mögliches Leben „im Land wo Milch und Honig fließen“.

Nach einer Stärkung und einer kurzen Pause durchliefen die Kinder eine Rallye durch den Ortskern Jägerwirth. Dabei mussten sie viele knifflige Aufgaben lösen. Das schöne Wetter stärkte die Motivation, sodass alle außer Atmen, aber gut gelaunt, zurück in die Schule kamen. Dort konnten sie in verschiedenen Workshops, wie Mutsteine gestalten, Wanderstöcke basteln, eine Phantasiereise oder Fühleparcours durchleben, das am Vormittag erlebte vertiefen. Krönender Abschluss des Tages war ein gemeinsames Fest, das zunächst vorbereitet und im Anschluss gefeiert wurde. Die Kinder konnten sich freuen, endlich in das „Land in dem Milch und Honig fließen“ gelangt zu sein und sich dort an köstlichen Speisen satt essen zu können.

Am Ende bedankten sich alle mit einem großen Applaus bei den Leiterinnen und Leiter aus der Pfarrei Jägerwirth und Filialkirche Rehschaln, die sich über Wochen hinweg Gedanken über den Tag gemacht haben (Barbara Kalchauer)

 

04.04.2017: Kommunionkinder und Firmlinge stellten sich vor

Acht Jägerwirther Grundschulkinder stellten sich im Gottesdienst am fünften Fastensonntag der Pfarrgemeinde vor. Sie werden am 7. Mai in Jägerwirth das Sakrament der heiligen Kommunion empfangen. Jedes Kind bekam von Pfarrer Christian Böck (2. Reihe li.) ein Kreuz umgehängt, das sie am Tag ihrer Erstkommunion tragen werden. Es sind dies (vorne von li.): Daniel Sittinger, Natalie Gabriel und Anna Reindl; Marie Ratzinger (2. Reihe von li.), Nina Ratzinger, Lukas Sonnleitner, Emily Denk und Maxi Feldl. Auch zwei Firmlinge stellten sich vor: Florian Schafflhuber und Manuel Hopper (hintere Reihe, 5. und 6. von li.), sie werden am 26. Mai von Abt Marianus in Fürstenzell gefirmt. Mit den Kindern freuten sich deren Tutorinnen (hintere Reihe von li.) Irmgard Kapsner, Anja Kessler, Gisela Hausmann, Gemeindereferentin Barbara Kalchauer und (vorne re.) Michaela Mendl, sowie Ständiger Diakon Dr. Anton Cuffari (hintere Reihe, 2.v.re) und Pfarrpraktikant Florian Haider (hintere Reihe, re.).

 

 

29.03.2017: Einladung zum Abend der Ehejubilare am 6. Mai

Auch in diesem Jahr wollen die Pfarrgemeinderäte des gesamten Pfarrverbandes ihren Ehejubilaren einen festlichen Abend bereiten. Eingeladen sind alle Jubelpaare, die mind. 25 Jahre verheiratet sind, im Laufe des Jahres einen runden Hochzeitstag feiern (also 1992, 1987, 1982, 1977...geheiratet haben) und im Pfarrverband Fürstenzell wohnen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit dem Vorabendgottesdienst in der kath. Pfarrkirche Fürstenzell. Bei der anschließenden Feier erwartet Sie ein buntes Programm mit Abendessen und Kaffee und Kuchen zu fortgeschrittener Stunde.

Falls Sie sich für diesen Abend interessieren, melden Sie sich bitte bis spätestens 21. April 2017 im Kath. Pfarramt, Marienplatz 14, 94081 Fürstenzell an.  Benötigt wird ein Hochzeitsfoto, Ihre Adresse und das Datum der Eheschließung.

Aus organisatorischen Gründen kann keine persönliche, schriftliche Einladung erfolgen. Sie erhalten aber rechtzeitig eine Bestätigung Ihrer Anmeldung mit weiteren Informationen. Um einen Unkostenbeitrag wird gebeten.

Gez. die Pfarrgemeinderäte des Pfarrverbandes Fürstenzell

 

27.03.2017: Fastenzeit soll auch eine optische Askese sein

Kreuzwegandacht mit Jutta Fischer und Rosemarie Krautloher

Unter diesem Motto stand der vierte Fastensonntag in Jägerwirth. Die Ausgangsfrage, die sich aus der Lesung über Samuel ergab (der vom Herrn ausersehen wurde, David zum König über Israel zu salben): Wie sehen wir unsere Mitmenschen im Beruf, in der Familie, in der Freizeit? In den meisten Fällen doch nur oberflächlich, wie Pfarrer Böck am Anfang seiner Predigt vermutete. Menschen schauen nicht in die Tiefe, nicht in das Herz des Mitmenschen, interessieren sich nicht für die Gründe, warum Menschen so oder so handeln. Dies führe oft zu Vorurteilen und falschen Einschätzungen, die den Mitmenschen und der Sache nicht gerecht werden. Fastenzeit sei deshalb auch eine Schule des Sehens - eine Besinnung darauf, wie Gott uns Menschen sieht - mit ehrlichem Interesse, Humor, Empathie und Verständnis.

Am Nachmittag gestaltete der Frauenbund Jägerwirth mit seinen Vorsitzenden Jutta Fischer und Rosemarie Krautloher die Kreuzwegandacht.

 

04.03.2017: Misereor-Hungertuch 2017 in der Jägerwirther Kirche

Gut sichtbar hängt seit Beginn der Fastenzeit das neue Misereor-Hungertuch über dem Jägerwirther Altarraum. Was will  uns dieses Bild sagen? In einem Beiblatt von Misereor heisst es erklärend dazu:

"Ich bin, weil Du bist" ist ein afrikanisches Sprichwort. Es drückt aus, dass es zum Wesen des Menschseins gehört, Teil eines Beziehungsnetzes zu sein. Alle sind wir aufeinander angewiesen. MISEREOR lädt mit diesem Hungertuch zu einem Dialog darüber ein, wie Menschen miteinander die Zukunft unserer Erde gestalten können. Wir meinen, dass es mehr Begegnungen auf Augenhöhe und die Teilhabe aller braucht, um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen...

Zwei Menschen und ein Zwischenraum - Mit Blicken kann Heil oder Unheil anfangen. Das Hungertuch des nigerianischen Künstlers Chidi Kwubiri zeigt spiegelbildlich zwei Menschen im Profil. Sie schauen sich an und berühren sich respektvoll über eine Grenze hinweg. Die Arme liegen auf den Schultern des oder der Anderen und nehmen sogar die fremde Farbe an. In diesem Geben und Empfangen wächst Beziehung......"

 

15.02.2017: Ein wunderschöner Tag für die Jägerwirther Senioren

v.li. Edith Wimmer, Rosemarie Krautloher, Christa Heigl, Centa Baumgartner

Er ist seit langem ein Fixpunkt im Jägerwirther Veranstaltungskalender, der Seniorennachmittag im Gasthaus zur Jagdhütte. Der Frauenbund um Jutta Fischer und Rosemarie Krautloher und die Pfarrei Jägerwirth mit Alois Wimmer sorgten auch heuer wieder für die Bewirtung und für ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Pfarrer Christian Böck, der zusammen mit Pater Joseph gekommen war, wollte diese Veranstaltung ausdrücklich als großes Dankeschön und als Zeichen der Wertschätzung für die Lebensleistung älterer Mitbürger verstanden wissen. Dass er in der Folge eine Hauptrolle in Liedern und Sketchen spielen würde, damit konnte er nicht rechnen, hatte aber schon eine Vorahnung, als er sein Grußwort mit dem Satz abschloss: „Nur die toleranten Menschen können über sich lachen“. Er halte es mit dem Nockherberg-Motto, wonach es die Höchststrafe sei, gar nicht erwähnt zu werden. Das traf auf ihn auch nicht zu, im Gegenteil.

Mehrere in indischen Saris gekleidete Damen, die auch auf der Indienreise des Pfarrverbands Fürstenzell dabei waren, erzählten in ihrem Lied von einem bunten Abend, an dem Pfarrer Böck in einem landestypischen Beinkleid, dem Dhoti teilnahm. Und auch davon, dass sein Friseurbesuch vor Ort einer Nacharbeit durch Mitglieder der Reisegruppe bedurfte. Sehr viel Beifall gab es auch für die Gstanzl von Heinrich Fuller und Christiane Huber, die von den Berufswünschen des jungen Christian Böck und von einer Reifenpanne auf einer Autofahrt wussten, bei der sich der göttliche Beistand lange nicht einstellen wollte. Lachsalven erntete der Sketch „Sparmaßnahmen im Altersheim“, in dem fünf Bewohnerinnen und eine Pflegerin demonstrierten, wie weit gemeinsames Leben und Handeln in der Gemeinschaft gehen kann, wenn man sparen muss.

Mit schwungvollen Liedern wie „Gute Wünsche“ oder „Aber bitte mit Sahne“ umrahmte der Kirchenchor unter Leitung von Rosemarie Krautloher und Gerd Niederhofer am Keyboard gekonnt den Nachmittag. Das gemeinsame Lied „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ markierte den Schlusspunkt eines kurzweiligen Nachmittags. Auf weitere Veranstaltungen wiesen Uschi Berchthold und Henny Baierl als Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde hin, zu denen auch die Jägerwirther eingeladen sind, wie das Seniorencafe, Kinobesuche oder die Fahrt durch die Marktgemeinde am 22. Juni.

 

01.02.2017: Klausurtagung des Pfarrgemeinderats

Mit dem Thema „Kirche mitten unter Menschen sein“ befasste sich der Pfarrgemeinderat Jägerwirth am vergangenen Samstag auf einer Klausurtagung im Pfarrzentrum Fürstenzell. Gemeindereferentin Barbara Kalchauer und Alois Wimmer hatten die Veranstaltung organisiert, als Referent und Moderator konnte Peter Oberleitner, Geschäftsführer des Diözesanrats im Bistum Passau gewonnen werden.

Nach einer Rückschau auf die bisherige Arbeit im Pfarrgemeinderat kam es im zweiten Teil der Veranstaltung zum spannenden Thema:“ Kirche von Passau – Kirche von Jägerwirth auf dem Weg in die Zukunft.“ Hochaktuell, wie auch auf der Homepage des Bistums zu lesen ist:  

„In vielen deutschen Bistümern wird über Ansätze und Wege einer inhaltlichen und strukturellen Neuausrichtung nachgedacht. Auch der Diözese Passau sind sowohl die Bischöfliche Kommission für Neuevangelisierung als auch die Arbeitsgruppe Pfarrverband 2020 damit beschäftigt, pastorale und strukturelle Perspektiven zu entwickeln, um die Kirche von Passau in die Zukunft zu führen. Wie und wo ereignet sich heute Wachstum von Kirche und wie können wir helfen, Menschen neu oder wieder mit Gott in Verbindung zu bringen? Und welche Strukturen sind dafür nötig? Solche Fragen stellen sich die Mitglieder der beiden Gremien. „Wir wollen eine ehrliche Bestandsaufnahme, wir denken über neue pastorale Räume nach, aber vor allem auch darüber, wie unsere Seelsorger von der manchmal überbordenden Verwaltung entlastet werden können“, erklärt der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Generalvikar Dr. Klaus Metzl. „Und wir wollen dazu zunächst einen Kommunikationsprozess anstoßen, bei dem wir möglichst viele Gläubige beteiligen wollen, insbesondere auch bei der ehrlichen Analyse der Situation und der Entwicklung von Perspektiven.““

Auch die Jägerwirther leisteten in einem Brainstorming hier einen Beitrag (siehe Fotoalben!). Barbara Kalchauer wird die Ergebnisse dieses Brainstormings an Dekan Tiefenböck zur weiteren Verwendung senden.

 

25.01.2017: 6500 EUR für bedürftige indische Kinder übergeben

Pfarrer Christian Böck bei der Scheckübergabe

Wie angekündigt haben Pater Joseph und Pfarrer Christian Böck der Ordensgemeinschaft „Kongregation der Missionare des Heiligen Franz von Sales“ auf der Indienreise des Pfarrverbandes (7. - 18. Januar) einen Spendenscheck übergeben. Stolze 6500 EUR  wurden von Bürgern der Marktgemeinde Fürstenzell gesammelt und vom dortigen Schulleiter in Empfang genommen. Der Orden führt in Indien ein Projekt für Straßenkinder, überwiegend Waisen und Halbwaisen durch, die in bisher drei Kinderdörfern kostenlose Unterkunft, Gesundheitsversorgung und Schulbildung erhalten. „Wir wollen sie aus ihrer verzweifelten Lebenssituation herausholen und ihnen die Möglichkeit geben, später ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, wie andere Kinder auch“, so Pater Joseph. Die Reisegruppe wurde überall sehr herzlich empfangen und kehrte inzwischen voller Eindrücke und Erlebnisse in die Heimat zurück.

 

04.01.2017: Jahresschlussandacht - Singen und Beten für Frieden

Treffender hätte die Sehnsucht von uns nach Frieden auf der Welt nicht ausgedrückt werden können, als es der Rhythmo-Chor in seinen schwungvollen Liedern, Anton Maroth und die Kirchengemeinde in ihren Gebeten und Prof. Hans Mendl in seiner Ansprache getan haben. Die Botschaft aus der Jahresschlussandacht für das neue Jahr, trotz Krieg, Terror und Gewalt: Der Herr nimmt uns an die Hand, es gibt es keinen Grund zu verzweifeln, er bietet uns seine Hilfe an. Und: Es lohnt sich, den Glauben an den Frieden nicht aufzugeben, sondern mit Taten und in Gebeten dafür einzustehen, auch wenn der Beitrag noch so klein ist.

Ein wunderbares Beispiel dafür ist die Graffiti-Friedenstaube des britischen Street-Art-Künstlers Bansky an einer Mauer in Jerusalem, die schwer gepanzert ist und sich im Fadenkreuz von Scharfschützen befindet, aber dennoch einen grünen Zweig bringt.

Mit dem nachdenklich machenden, aber gleichzeitig auch Hoffnung und Trost gebenden Lied „Von guten Mächten treu und still umgeben“, dessen Zeilen vom Theologen und NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer in seiner Gefangenschaft im Jahr 1944 als Weihnachtsgruß verfasst wurden, klang die Andacht am Silvesterabend aus: „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr….. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

 

28.12.2016: Sternsinger werden von Haus zu Haus ziehen

Am 3. Januar werden die Jägerwirther Ministranten wieder als Sternsinger von Haus zu Haus ziehen. Im feierlichen, vom Kirchenchor umrahmten Gottesdienst am Stephani-Tag wurden sie von Pfarrer Christian Böck ausgesendet, um der Pfarrgemeinde die frohe Botschaft von der Geburt des Herrn zu überbringen. Mit dabei werden sie geweihten Weihrauch und Kreide haben. Der geweihte Weihrauch wird an die Gläubigen verteilt, mit der Kreide werden sie an die Haustüren die traditionelle Segensbitte C+M+B 2017  (die Abkürzung für: Christus + Mansionem + Benedicat = Christus segne dieses Haus) schreiben. Und natürlich für bedürftige Kinder auf dieser Welt sammeln, damit Hilfsprojekte durchgeführt werden können. Im Januar 2016 sind bei der Sternsingeraktion in der Diözese Passau in den knapp 300 Pfarreien gut 674.000 Euro an Spenden zusammengekommen.

 

 

 

22.12.2016: Frohe Weihnachten!

 

 

28.11.2016: Willkommen Amelie und Elena, Danke Anna-Lena!

Die Pfarrei Jägerwirth hat in einem feierlichen Gottesdienst, den Pater Manfred Stein zelebrierte und der musikalisch vom Kirchenchor umrahmt wurde,  Amelie Danninger (vorne 1. v. li) und Elena Paul (vorne 2.v.li.) in den Ministrantendienst aufgenommen. Gemeindereferentin Barbara Kalchauer erläuterte ihnen, welch wichtiges Amt sie in der Pfarrei übernehmen und welche Aufgaben sie haben. Als äußeres Zeichen dafür, dass sie nun zu den Messdienern gehören, händigte sie ihnen eine Plakette und eine Ministrantenfibel aus. Mit Anna-Lena Huber (hinten 2.v.li.) wurde eine langjährige Ministrantin verabschiedet. Oberministrantin Theresa Stadler würdigte in herzlichen Worten das schöne Miteinander in den gemeinsamen Dienstjahren. Mit ansprechenden Texten gestalteten die Ministranten den Gottesdienst mit, was von der Kirchengemeinde mit großem Applaus bedacht wurde.

 

 

15.11.2016: In Gedanken bei den Opfern von Krieg und Gewalt

Traditionell haben die Jägerwirther auch in diesem Jahr am Vorabend des Volkstrauertages den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht. Die Feuerwehren aus Voglarn und Jägerwirth und der SKV Jägerwirth/Voglarn zogen mit ihren Fahnen in die Kirche ein, um mit Pfarrer Christian Böck und Pater Dr. Zumsande einen Gedenkgottesdienst zu feiern. Zum einen, so Pfarrer Böck in seiner Predigt, sei dieser Tag ein Tag des Gedenkens an die Toten, vor allem aus den zwei verheerenden Weltkriegen. Aber man müsse ihn auch als ein Vermächtnis an die Zukunft sehen, dass wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass solche Tragödien nie wieder passieren. Die Grundlage dafür sei, sich wieder die Verantwortung vor Gott ins Gedächtnis zu rufen, dies gelte für jeden Einzelnen als auch für die Gesellschaft im Ganzen. Die Verantwortung vor Gott sei in der Präambel des Grundgesetzes festgehalten – als Lehre aus dem gottlosen Regime des Nationalsozialismus - , wohingegen die europäische Verfassung bedauerlicherweise auf einen Gottesbezug verzichte. Er forderte alle auf, für eine Kultur des steten Erinnerns einzutreten, damit die Gräuel von Krieg und Gewalt nicht in Vergessenheit geraten. Am neuen Kriegerdenkmal wurde dann für die Opfer von Krieg und Gewalt gebetet, 3. Bürgermeister Michael Gruber und SKV-Vorsitzender Josef Schmid legten einen Kranz nieder.

 

02.11.2016: Allerheiligen - Pfarrgemeinde gedachte der Verstorbenen

Viele Jägerwirther - und gebürtige Jägerwirther aus nah und fern, die traditionell an Allerheiligen heimkommen - gedachten gestern ihrer verstorbenen Angehörigen. In seiner Predigt sprach Pater Joseph davon, dass wir uns gerade an diesem Tag immer fragen, wie es denn nach dem Tod mit uns weitergeht.  In der Bibel werde geredet von der Zusage Gottes an die Menschen, die ein Leben über den Tod hinaus verheiße. Gerade das Wort Allerheiligen drücke die Zuversicht aus, dass wir nach dem Tod in der Gemeinschaft mit Gott sind. Denn: Durch sein Blut, dass er am Kreuz für uns vergossen hat, könnten auch wir sündhafte Menschen das ewige Leben erlangen und zu Heiligen werden. Allerheiligen sei deshalb nicht ein Fest des Todes, sondern ein Fest des Lebens und der Freude, so die Botschaft von Pater Joseph. Nach der Predigt wurde für jeden Verstorbenen, der im vergangenen Kirchenjahr zur letzten Ruhe begleitet wurde, eine Kerze entzündet (siehe Foto). Auf dem Friedhof, auf dem eine sehr große Zahl von Gläubigen vor den Gräbern ihrer Angehörigen stand, schritt Pater Joseph mit seinen Ministranten durch die Gräberreihen und segnete sie. In Liedern und Gebeten gedachte die Kirchengemeinde ihrer lieben Verstorbenen.

 

20.09.2016: Friedensappelle aus Heiligenbrunn

Dr. Cuffari während seiner Predigt

Jägerwirth. Trotz wolkenverhangenem Himmel und Dauerregen fanden rund 130 Teilnehmer zu Fuß oder mit dem Auto den Weg nach Heiligenbrunn zur traditionellen Friedenswallfahrt. In den Anfängen der Wallfahrt waren es Tausende von Kriegsteilnehmern, die der Gottesmutter in Heiligenbrunn für ihre Heimkehr dankten. Später, während des kalten Krieges, trat die Sorge um den Weltfrieden in den Mittelpunkt. Ein Thema, aktueller denn je! Denn nach einer jahrelangen Phase der Entspannung haben inzwischen weltweite Konflikte, Flüchtlingsbewegungen und soziale Spannungen Deutschland erreicht. „Die diesjährige Wallfahrt steht deshalb auch unter dem Motto „Gebet für Frieden und soziale Gerechtigkeit“, wie Organisator Alois Wimmer vorausschickte.

„Seit 71 Jahren haben wir Frieden in Deutschland, und dafür dürfen wir Gott dankbar sein“, so der Ständige Diakon Dr. Anton Cuffari in seiner Predigt. Aber Frieden sei mehr als Abwesenheit von Krieg. Friede bedeute auch ein gutes und erfülltes Leben führen, voll von Zufriedenheit und Sorge füreinander, Verantwortung für die Schöpfung, ein Leben ohne Neid und Missgunst, ohne Angst voreinander, nicht nur in Deutschland und in Europa, sondern auf der ganzen Welt. „Und so einen Frieden haben wir nicht, davon sind wir weit entfernt“, so Cuffari vor den nachdenklich lauschenden Zuhörern. Jesus ermutige uns zu einem Lebensstil, der fähig ist, sich ehrlich zu freuen, ohne auf Konsum versessen zu sein, ein Wirtschaftswachstum mit Maß, das Kleine in der Natur und in der Gesellschaft zu würdigen, genügsam zu sein. Und diese Genügsamkeit führe nicht zu weniger Leben, sondern zu einer tiefen Freude, ehrlicher Zufriedenheit und innerem Frieden. Dieser innere Frieden spiegele sich in einem ausgeglichenen Lebensstil wider, verbunden mit der Fähigkeit zum Staunen, die zur Vertiefung unseres Lebens führe. Mit dem „Gebet für unsere Erde“ aus der Umweltenzyklika von Papst Franziskus schloss Cuffari seine tiefgründige Predigt.

Die schrecklichen Vorkommnisse der letzten Zeit, Kriege und Gewalt hätten uns vor Augen geführt, wie zerbrechlich Frieden sei, so Ortspfarrer Christian Böck. Zusammen mit Pfarrgemeinderat Anton Maroth und den Gläubigen sprach er bewegendes Gebet für äußeren und inneren Frieden auf der Welt, für die Menschen aller Religionen und Nationen und den Erhalt der Schöpfung.

Auch der Verwendungszweck der Sammlung steht in engem Zusammenhang mit dem Motto der Veranstaltung. Sie kommt einer Initiative der Ordensgemeinschaft des Fürstenzeller Pfarrvikars Pater Joseph Amalraj in seiner Heimat Indien zu Gute. Der Orden unterstützt in den Süd-Ost-Provinzen des Landes ein Projekt für benachteiligte Straßenkinder, damit diese kostenlose Schulbildung und Unterkunft erhalten und so die Chance bekommen, später ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. 620 EUR wurden gespendet, die Pater Joseph im Januar 2017 vor Ort übergeben wird, wenn er mit dem Pfarrverband Fürstenzell seine Heimat besucht.

 

13.09.2016: Friedenswallfahrt am kommenden Sonntag

Predigte im vergangenen Jahr: Domkapitular Josef Ederer

Am kommenden Sonntag, 18. September, findet um 14.00 Uhr die traditionelle Friedenswallfahrt nach Heiligenbrunn bei Jägerwirth  statt. Sie steht unter dem Motto: „Gebet um Frieden und soziale Gerechtigkeit“. Themen von großer Aktualität, die uns durch die Medien in unsere Wohnzimmer gebracht werden, die wir aber auch ganz real in unserem Alltag erleben können, so die Veranstalter vom Pfarrverband Fürstenzell. Die Konflikte und Flüchtlingsbewegungen weltweit, aber auch die extrem unterschiedlichen Lebensbedingungen selbst in unserem Land seien Ausdruck von politischer und gesellschaftlicher Hilflosigkeit  und Schwäche, für die die Gläubigen beten werden. Die Predigt wird Dr. Anton Cuffari halten.

Die Sammlung während der Andacht wird einer Initiative der Ordensgemeinschaft des Fürstenzeller Pfarrvikars Pater Joseph Amalraj in seiner Heimat zu Gute kommen. Sie unterstützt in Indien ein Projekt für benachteiligte Straßenkinder in den Süd-Ost-Provinzen des Landes, damit diese kostenlose Schulbildung und Unterkunft erhalten können. Wer gerne an der Fußwallfahrt durch den Wald Richtung Heiligenbrunn teilnehmen möchte: Abmarsch für die Wanderer ist um 13.00 Uhr an der Kirche in Jägerwirth.

 

23.08.2016: Pfarrwanderung nach Prims war ein Erlebnis

Einen sehr abwechslungsreichen Teilabschnitt des Jägerwirther Marterlwegs hatte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Franz Rosenauer, in diesem Jahr ausgesucht: Die Wanderung führte in den recht hügeligen süd-westlichen Bereich der Pfarrei, nach Prims. An die vierzig Wanderer machten sich an der Jägerwirther Kirche auf den Weg und hielten bei Marterln und Kapellen am Wegrand inne. In Großsandten, Haufenberg, Aiching (Hinterheller) und beim Prims gaben die Eigentümer interessante Informationen zur Entstehungsgeschichte der Denkmäler. In Prims gestaltete Anton Maroth eine kurze Andacht vor der Kapelle, ehe sich die Gruppe auf den Rückweg machte. Über Schönau und Moos wurde nach genau drei Stunden wieder Jägerwirth erreicht, wo sich die Wanderer beim Sommernachtsfest der Feuerwehr eine Stärkung redlich verdient hatten.

 

 

17.08.2016: Einladung Pfarrwanderung Jägerwirth am 20. August 2016

Der Pfarrgemeinderat Jägerwirth lädt ein zur Wanderung am 20. August 2016 - entlang des Marterl-Weges - zur Prims-Kapelle.

Treffpunkt ist um 15:00 Uhr an der Kirche in Jägerwirth, von wo aus die Wanderung beginnt.

Die Wanderung wird uns über Sanden, Haufenberg, Aiching, und Hinterheller (Buxbauer) nach Prims führen, wo wir eine kleine Rast einlegen werden. Als Rückweg haben wir die Strecke an der Schönau und Moos vorbei nach Jägerwirth gewählt, wo dann die Einkehr beim jährlichen Jägerwirther Feuerwehrgrillfest geplant ist.

Gewandert wird nur bei schönen Wetter. Wir freuen uns schon auf viele Mitwanderer.

Euer PGR

 

16.08.2016: Mariä Himmelfahrt - Ein großartiges Fest der Zukunft

Eine frohe Botschaft hatte Pater Dr. Hermann-Josef Zumsande für die Gläubigen beim Gottesdienst am Mariä Himmelfahrt-Tag bereit: "Wir feiern heute ein großartiges Fest der Zukunft." An Maria dürften wir sehen, was wir nach dem Tod erwarten dürfen: Die Vollendung unseres Lebens bei Gott, so Pater Zumsande. Deswegen könnten wir unser irdisches Leben mit Mut und Zuversicht angehen, im festen Vertrauen darauf, dass unser Sehnen und Hoffen in die Erfüllung übergehen wird.

Wie es guter alter Brauch am Fest Mariä Himmelfahrt ist, hatte der Frauenbund Jägerwirth viele Kräuterbuschen aus mindestens sieben verschiedenen Kräutern gebunden und in Körben in die Kirche getragen: als Dank und Bewunderung für die Schöpfung Gottes und das Erbitten der Fürsprache Marias (Maria galt schon in altchristlichen Gebeten als "Blume des Feldes und Lilie der Täler"). Im Anschluss an den Gottesdienst versammelte sich die Kirchengemeinde im Bibelgarten, wo Pater Zumsande die Kräuterbuschen weihte. Anschließend wurden sie an die Gläubigen verteilt und mit nachhause genommen, zum Schutz von Haus und Hof vor Krankheit und Katastrophen (Foto: Barbara Kalchauer).

 

09.08.2016: Mit einem Klick im Vatikan

Ein neuer Service für alle Besucher dieser Webseite, die gerne auch über den Tellerrand - also über den Pfarrverband Fürstenzell und die Pfarrei Jägerwirth - hinausschauen.

Auf unserer Homepage sind nun direkte Verbindungen zum Bistum Passau, zu Bischof Stefan Oster, zum Vatikan und zur Deutschen Bischofskonferenz eingebaut.

Wo: In der rechten (blauen) Spalte, ganz unten.

Nur ein Klick auf das jeweilige Logo, und Sie finden meist tagesaktuelle Informationen zu den jeweiligen Stellen und Personen. Noch aktueller werden Sie beim Klick auf „Domradio“ informiert, wo ein Live-Ticker aktuelle Nachrichten über Kirche und Gesellschaft bringt. Viel Spaß beim Surfen!

 

 

26.07.2016: Einladung zum Markt der Möglichkeiten am 06. August

Im Rahmen des Ferienprogramms 2016 in der Marktgemeinde Fürstenzell wird auch heuer wieder ein Markt der Möglichkeiten im Moses-Bibelgarten Jägerwirth angeboten.

An verschiedenen Stationen im Bibelgarten könnt Ihr Euch einen Kräutertee mischen, ein Windlicht gestalten, ein T-Shirt (bitte mitbringen) mit Blüten bedrucken, ein Mobile aus Naturmaterial basteln, ein altes jüdisches Spiel nachbauen, Fladenbrot backen und Brotaufstrich zubereiten. Bei schlechtem Wetter weichen wir ins Pfarrheim Jägerwirth aus.

Datum/Uhrzeit: SA, 6. August, 14.30 - 17.00 Uhr
Treffpunkt: Moses-Bibelgarten, neben der Kirche
Alter: ab 6 Jahren
Anmeldung/Kosten: Anmeldung erforderlich, Kosten: 5 EUR
Rückfragen/Veranstalter: Michaela Mendl / Bibelgarten Team Pfarrei Jägerwirth
Anmeldung: Tel.: 08502 - 910410, Email: michaela.mendl@gmx.de

 

 

 

 

 

 

25.07.2016: Vom Mut machen, Brücken bauen und Halt bieten

Zum Familiengottesdienst, der gleichzeitig den Abschlussgottesdienst des Schuljahres 2015/2016 darstellte, versammelten sich Kinder, Lehrer und das pädagogische Personal des Kindergartens, Eltern, Angehörige und viele Gläubige in der Jägerwirther Pfarrkirche. Der feierliche Gottesdienst wurde tänzerisch und musikalisch umrahmt von Grundschul- und Kindergartenkindern, verstärkt um Hanna Maier am Keybord.  Nicht nur allen ausscheidenden Grundschulkindern gab Pfarrer Christian Böck eigene Erfahrungen mit auf den Weg, die er selber vor kurzem im Klettergarten Waldkirchen sammelte. Im Leben gehe es wie im Klettergarten viel um Mut machen durch andere („Du schaffst das schon“), Brücken bauen („So musst du die Seilsicherung machen“) und Halt bieten („Du bist gut gesichert, es kann nichts passieren“). So wünschte er allen bei ihren neuen Herausforderungen viel Freude und Zuversicht („Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“), und Mitmenschen, die Brücken bauen und Halt bieten, wenn sie Hilfe brauchen. Sie sollten immer bedenken: Es sei Gott, der nicht wie ein „Deus ex machina“ direkt in das Leben der Menschen eingreife, sondern der sich uns in den guten Taten der Mitmenschen zeige. Mit einem Schulfest klang dieser eindrucksvolle Tag aus.